Durch den Heiligen Rosenkranz werde Ich die Oberhand gewinnen. Tochter, dieser Schritt ist der Anfang für viele andere Ereignisse, die kommen werden; Erkenne, Vassula, dass Ich in Fatima als die Frau des Rosenkranzes1 erschienen bin; Vassula, Ich liebe dich grenzenlos, bist du bereit, täglich den Heiligen Rosenkranz zu beten? (10 Juni, 1988)
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1. Die Verkündigung des Herrn (Lk 1, 26-38; Mt 1, 18-25)
„… der Geist sagte zusammen mit Mir und dem Vater: ‚Maria, voll der Gnade, Wir sind mit Dir. Wir wollen keines der Geheimnisse vor Dir verbergen. Unser Atem wird Dein Atem sein, die reine Ausströmung Unserer Herrlichkeit. Maria, Du Abbild Unserer Güte, Wir geben Dir Unseren Frieden in Dein Herz. Durch dieses vollkommene Herz werde Ich, der Sohn, triumphieren. Unser Herz wird Dein Herz sein, ein glühender Schmelzofen göttlicher Liebe. Unsere Seele1 wird Deine Seele sein (…) Unser Geist wird Dein Geist sein. Ja, denn jeder, der mit Uns vereinigt ist, ist ein Geist mit Uns; Sie ist Die, die Wir so hoch begnadet haben …“ (20. März 1996)
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2. Der Besuch bei Elisabeth (Lk 1, 39-55)
„… dein ganzes Sein wird erhoben und dein Herz wird frohlocken und entrückt sein, wenn der Schleier von deinen Augen fällt und du das Gesegneteste Herz der gesegneten Herzen siehst, das Heiligste aller Heiligen, das unvergleichliche Herz, das mit grenzenloser Liebe brennt, ein helles Feuer und so strahlend: Dann, Mein Freund, wirst du verstehen, was Tugend ist und wie Ich, Gott, in diesem tugendhaften, jungfräulichen Herzen Gottmensch wurde. Du wirst die Mutter deines Retters sehen, die Mutter der Propheten …“ (20. März 1996)
3. Die Geburt Jesu (Mt 2, 1-12 ; Lk 2, 1-20)
„ …in diesem Herzen, in diesem Abgrund an Gnade, habe Ich Meine Macht ausgeübt. Der Urheber des Himmels und der Erde, der Urheber der Gnade fand Seinen Himmel in diesem Himmel, Seine Gnade in dieser Gnade, um in den Stand eines Sklaven zu gelangen. Ich kam zur Wunderbaren Demut1 , um zu dienen, nicht, um bedient zu werden. Ich, der Erlöser der ganzen Menschheit, der verheißene Messias, kam in dieses vollkommene Abbild Meines Heiligsten Herzens, um mit ihm die Sorgen, die Freuden, die Leiden, das Martyrium, die Wunder, den Verrat, die Todesqualen, die Geißelung, das Durchbohrtwerden und die Kreuzigung zu teilen. Zusammen sühnten Unsere Herzen“ (20. März 1996)
„… heute schaue Ich vom Himmel herab, um die reinen Herzen zu zählen. – Was soll Ich sagen? War Mein Opfer umsonst? Mein Geist ist gebrochen … Ich habe Mich für euch geopfert, um euch von aller Bosheit zu befreien und ein Volk zu reinigen, damit es ganz Mein Eigen sein könnte und kein anderes Bestreben hätte, als Gutes zu tun. Ich habe alles getan, dass ihr durch Gnade gerechtfertigt und Erben Meines Reiches werden könnt. Ich habe euch intensiv und mit großem Mitgefühl in Meinem Gesetz unterwiesen und euch durch Meinen Heiligen Geist der Gnade neu gemacht und Mich dabei sogar unveränderlich wiederholt. Ich lehre auch jetzt, indem Ich euch Weisungen in der Art der Heiligen Weisheit gebe. Es ist keine neue Lehre, sondern dieselbe wie die der Braut1 , auf die ihr euch verlassen könnt. Ihr gehört alle zu Meinem Haus, denn Ich habe Mein Haus mit Meinem Eigenen Blut erkauft, und Ich habe jeden Tropfen Meines Blutes für alle vergossen, … ihr seid Mein Haus2… ” (20. Januar 2001)
„… komm, du, der du immer noch in dieser Wildnis umherirrst und sagst: ‚Ich habe meinen Erlöser gesucht, aber Ihn nicht gefunden.’ Finde Mich, Mein Geliebtes, in der Reinheit des Herzens, indem du Mich uneigennützig liebst. Finde Mich in der Heiligkeit, in Hingabe, die Ich von dir erwünsche. Finde Mich, indem du Meine Gebote hältst. Finde Mich, indem du Böses durch Liebe ersetzt. Finde Mich in der Einfalt des Herzens. Sündige nicht mehr. Höre auf, das Schlechte zu tun; lerne, das Gute zu tun. Suche nach Gerechtigkeit; hilf den Bedrückten. Lass diese Wildnis und diese Dürre frohlocken, lass deine Lauheit sich zur feurigen Flamme wandeln. Lass deine Gleichgültigkeit hinter dir und ersetze sie durch Leidenschaft. Tue all dies, so dass du sagen kannst: ‚Ich habe meinen Erlöser gesucht und Ihn gefunden. Er war die ganze Zeit in meiner Nähe, doch in meiner Finsternis konnte ich Ihn nicht sehen. O, Ehre sei Gott! Gepriesen sei unser Herr! Wie konnte ich nur so blind gewesen sein?’ Dann werde Ich dich daran erinnern, Meine Grundsätze zu befolgen und sie zu schätzen, so dass du leben kannst.“ (8. Juli 1989)
Die Lichtreichen Geheimnisse
1. Die Taufe Jesu (Mt 3:13-17)
„womit kann man Mein Heiligstes Herz vergleichen? Mit einer Quelle, die die Gärten fruchtbar macht? Ja, wenn also jemand durstig ist, lass ihn zu Mir kommen. Lass die Menschen kommen und trinken. Mein Herz ist ein Brunnen lebendigen Wassers. Kommt und taucht ein in diese Ströme1 , die aus Meinem Heiligsten Herzen fließen.“(28. November 1996, 11. Jahrestag von WLIG)
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2. Die Hochzeit zu Kana (Joh 2.1-12)
„finde deinen Trost in Ihrer Umarmung, in denselben Armen, die Meinen Sohn durch die Wüste nach Ägypten getragen haben. Ehre die Mutter, die Mich mit Ihrer Huld geehrt hat! Nun, habe Ich Ihr nicht Meine höchste Gunst erwiesen? Ich habe Großes für die Frau getan, die mit der Sonne bekleidet ist, so dass von jenem Tag an, als Mein Geist über Sie kam, alle Generationen Sie selig preisen. (…) Wer sagt euch, dass Ich Ihr nicht zuhöre? Hat eure Mutter in Kana nicht Fürsprache eingelegt? Diese Zeichen wurden vollbracht, damit euer Geist verstehen kann, was euer Geist heute aber ablehnt1 . Dieses Zeichen war für alle kommenden Zeitalter gedacht. Die Frau, die mit der Sonne geziert und mit Meinem dreifach Heiligen Geist geschmückt ist, der die ganze Welt erfüllt, bekleidet den Rang der Mutter Gottes.“ (27. Januar 1996)
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3. Die Verkündigung des Gottesreiches (Mk 1. 15)
„Gott kommt zu euch allen, sogar zu den Erbärmlichsten. Kehrt zu Gott zurück und Er wird zu euch zurückkehren. Kommt und nehmt eure Wohnung in Seinem Herzen, wie Er sie in eurem nimmt. Lasst bekannt werden, dass man ohne ernsthaftes Gebet das Reich Gottes nicht wird sehen können. Seine Herrschaft auf Erden steht kurz bevor. Denkt daran: Was Gott von euch möchte, ist ein Wandel des Herzens. Habt keine Angst, eure Sünden zuzugeben. Lebt und praktiziert das Sakrament der Beichte.“ (23. April 1993)
4. Die Verklärung (Lk 9. 28-36)
„wie in der Verklärung werde Ich Meine Kirche verklären, um all die strahlende Herrlichkeit ihrer Jugend in ihren Brauttagen zu haben.“ (20.10.90) „ …Mein Wille wird auf Erden wie im Himmel geschehen, weil ihr eins sein werdet und Mich um einen Tabernakel herum mit Liebe in euren Herzen anbeten werdet und mit einem Feuer, das in eurem Inneren brennt. Ich werde Mein priesterliches Gebet auf der Erde wie im Himmel vollenden. Eure Seelen werden in Mir verwurzelt sein, in der Liebe, in der Einheit und erfüllt mit der höchsten Fülle Meines Geistes. Ja, Meine Geliebten, Ich gebe euch nicht nur euer tägliches Brot, sondern auch einen verborgenen Schatz aus Meinem Herzen: Das Himmlische Manna1 , das euch verwandelt und euren Geist zu einem Abbild Meines Geistes erhebt. Mit der Ausgießung Meines Geistes sollt ihr verwandelt werden.“ (19. Dezember 1990) „Ich werde aus jedem von euch eine strahlende Stadt machen. Ich werde euch gänzlich erneuern, denn auf diese Weise werde Ich euch bereit haben, euch mit Meinem Heiligen Geist zu vermählen.“ (13. Mai 1991) „Ich bin auf dem Rückweg, um Meine ganze Schöpfung zu verwandeln in die Güte und Heiligkeit der Wahrheit.“ (21. Dezember 1992)
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5. Die Einsetzung der Eucharistie (Joh 13)
„Meine Gnade offenbare Ich euch und die Rettung wurde euch durch Meinen Sohn, Jesus Christus, zuteil. Um euch zu befreien, opferte Er Sich für euch. Um euch am Göttlichen Leben teilnehmen zu lassen, setzte Er die Heilige Eucharistie ein, um euch zu heiligen und an Seinem Leib und Blut teilhaben zu lassen. Ihr nehmt nicht bloßes Brot oder bloßen Wein zu euch, sondern ihr nehmt Gott Selbst zu euch. Wenn ihr doch nur über dieses Geheimnis nachdächtet und es ganz verstehen wolltet! Der unerreichbare Gott ist erreichbar für euch, der unsichtbare Gott ist sichtbar für euch und bereit, euch zu vergöttlichen. Er, dessen Größe alle Engelsmächte, alle Wesen und alles Geschaffene übersteigt, steht euch zur Verfügung, Schöpfung! Gott Selbst wird euch angeboten, um euch eure Göttlichkeit zurückzugeben und eure Seele zu vergöttlichen, dass sie ins Ewige Leben eingeht.“ (30. Juni 1999) „Ich werde Meine Eucharistie wieder in den Häusern10 aufrichten, die Meiner Gegenwart beraubt worden sind, und sie werden heilig werden.“ (16. Oktober 2000)
Die Schmerzhaften Geheimnisse
1. Die Todesangst Jesu am Ölberg (Mt 26, 36-50 ; Mk 14, 32-46 ; Lk 22, 39-48 ; Joh 18, 1-8)
„…oh Gethsemane! Was hast du zu enthüllen außer Furcht, Pein, Verrat und Verlassenheit! Gethsemane, du hast die Menschen ihres Mutes beraubt. In deiner stillen Luft schweben Meine Todesängste bis in alle Ewigkeit. Gethsemane, was hast du zu verkünden, was noch nicht verkündet wurde? In heiliger Stille wurdest du Zeuge des Verrates an deinem Gott; du wurdest Mein Zeuge. Die Stunde war gekommen, die Schrift musste erfüllt werden. Tochter, Ich weiß, dass viele Seelen an Mich glauben, als sei Ich nur ein Mythos. Sie glauben, Ich hätte nur in der Vergangenheit existiert. Für viele bin Ich nichts als ein flüchtiger Schatten, jetzt an den Rand von Zeit und Evolution gestellt. Sehr wenige begreifen, dass Ich wirklich im Fleisch auf Erden lebte und auch heute unter euch existiere; „Ich Bin Alles, was geschah und was geschehen wird. Ich kenne ihre Ängste, Ich kenne ihre Qualen, Ich kenne ihre Schwächen. Bezeugte Ich nicht all diese Gebrechlichkeiten in Gethsemane?“ „Tochter, als die Liebe in Gethsemane betete, wurden tausende Teufel erschüttert, aus Furcht ergriffen die Dämonen die Flucht; die Stunde war gekommen: die Liebe verherrlichte die Liebe. O Gethsemane, Zeuge des Verratenen, Zeuge des Verlassenen, erhebe dich, gib Zeugnis und bekunde! Tochter, Judas hat Mich verraten, aber wie viele verraten Mich immer noch wie Judas! Ich wusste sofort, dass sein Kuss sich unter vielen und über Generationen verbreiten würde. Dieser gleiche Kuss wird Mir immer und immer wieder gegeben, er lässt Mich Meinen Kummer neu erleben und zerreißt Mir Mein Herz; „ Vassula, komm, lass Mich Trost finden, lass Mich ausruhen in deinem Herzen.“ (17. Mai 1987)
„nachdem sie Mich gegeißelt hatten, spuckten sie Mich an und gaben Mir mehrere heftige Schläge auf den Kopf, so 37 04 WLIG GBL 2019 – Korrektur Michele Herbert PDF.indd 37 22.04.2019 21:14:49 dass Ich ganz benommen war. Sie versetzten Mir Fußtritte in den Magen, die Mir den Atem nahmen, und Ich fiel zu Boden; und während Ich vor Schmerzen stöhnte, machten sie sich einen Spaß daraus, Mich abwechselnd zu treten. Ich war nicht wiederzuerkennen. Mein Körper war gebrochen, und Mein Herz war es auch. Mein Fleisch, das herausgerissen war, hing Mir in Fetzen vom Leib. Einer von ihnen hob Mich auf und schleifte Mich weiter, denn Meine Beine konnten Mich nicht mehr tragen.“ (9.November 1986)
Jesus fährt fort: „dann zogen sie Mir eines ihrer Gewänder an. Sie zerrten Mich weiter, schlugen Mich immer wieder, schlugen Mir ins Gesicht, brachen Mir die Nase1 , und misshandelten Mich. Ich hörte ihre Beleidigungen, Tochter, ihre Stimmen hallten von soviel Hass und Spott wider, dass sie Meinen Leidenskelch noch mehr füllten. Ich hörte sie sagen: ‚Wo sammeln sich deine Freunde, während doch ihr König bei uns ist? Sind alle Juden so treulos wie diese? Seht da ihren König!’ Und sie krönten Mich mit einer geflochtenen Dornenkrone. ‚Wo sind deine Juden, um dir zu huldigen? Du bist ein König, nicht wahr? Kannst du einen mimen? Lache! Weine nicht, du bist doch König, oder nicht? Dann benimm dich auch so!’“ (9.November 1986)
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4. Jesus trägt sein Kreuz (Mt 27, 31-33 ; Mk 15, 20-22 ; Lk 23, 26-32 ; Joh 19, 16-17)
„sie banden Mir die Füße mit Stricken zusammen und befahlen Mir, bis zu der Stelle zu gehen, wo sich Mein Kreuz befand. Tochter, Ich konnte nicht gehen, da sie Meine Füße gefesselt hatten. Daher zerrten sie Mich zu Boden und schleiften Mich an den Haaren bis zu Meinem Kreuz. Mein Schmerz war unerträglich. Stücke Meines Fleisches, die Mir von der Geißelung vom Leib hingen, wurden weggerissen. Sie lösten die Fesseln von Meinen Füßen und gaben Mir Fußtritte, damit Ich aufstand und Meine Last auf Meine Schultern nahm. Ich konnte nicht sehen, wo Mein Kreuz war, denn Meine Augen waren voll Blut, das Mir von den Dornen, die in Meinen Kopf eingedrungen waren, in Strömen ins Gesicht lief. So hoben sie Mein Kreuz an, legten es Mir auf die Schultern und stießen Mich in Richtung der Tore. Tochter, O wie schwer war Mein Kreuz, das Ich zu tragen hatte! Ich konnte Meinen Weg zu den Toren nur erahnen, angetrieben durch die Geißel hinter Mir. Ich versuchte, Meinen Weg durch Mein Blut hindurch zu sehen, das Mir in den Augen brannte. Dann spürte Ich, wie Mir jemand das Gesicht abwischte. Es waren Frauen, die voll Angst und Schmerz hervortraten und Mein geschwollenes Gesicht abwuschen. Ich hörte sie weinen und klagen. Ich nahm ihre Gefühle wahr und stieß die Worte hervor: ‚Seid gesegnet. Mein Blut wird alle Sünden der Menschheit abwaschen. Seht, Töchter, die Zeit eurer Rettung ist gekommen.’ Ich schleppte Mich aufwärts. Die Menge begann zu rasen. Ich konnte keinen Freund in Meiner Nähe sehen; keiner war da, um Mich zu trösten; Meine Seelenqual wurde immer größer und Ich fiel zu Boden. Weil sie fürchteten, Ich könnte vor der Kreuzigung sterben, befahlen die Soldaten einem Mann namens Simon, Mein Kreuz zu tragen. Tochter, das war keine Geste der Güte oder des Mitleids; sie wollten Mich nur aufsparen für das Kreuz.“ (9.November 1986)
„auf dem Berg angekommen, stießen sie Mich zu Boden, rissen Mir die Kleider vom Leib und ließen Mich nackt, allen Blicken ausgeliefert. Meine Wunden öffneten sich wieder und Mein Blut floss heraus auf die Erde. Die Soldaten reichten Mir mit Galle vermischten Wein. Ich lehnte ab, denn tief in Meinem Inneren empfand Ich bereits die Bitterkeit, mit der Mich Meine Feinde getränkt hatten. Zuerst nagelten sie Mir schnell die Handgelenke an und nachdem sie die Nägel ganz im Kreuz befestigt hatten, streckten sie Meinen zerschlagenen Körper und durchbohrten mit Gewalt Meine Füße! Tochter, O Tochter, welch ein Schmerz, welche Qual, welch eine Folter für Meine Seele! Verlassen von denen, die Ich liebte, verleugnet von Petrus, auf den Ich Meine Kirche gründen würde, verleugnet von Meinen übrigen Freunden, ganz allein gelassen, Meinen Feinden ausgeliefert, weinte Ich, denn Meine Seele war von Schmerz erfüllt. Die Soldaten richteten Mein Kreuz auf und stellten es in die Vertiefung. Ich starrte auf die Menschenmenge, von der Ich kaum etwas erkennen konnte. Durch Meine geschwollenen Augen betrachtete Ich die Welt um Mich herum; Ich sah keinen Freund unter denen, die Mich verspotteten. Keiner war da, um Mich zu trösten. ‚Mein Gott! Mein Gott! Warum hast du Mich verlassen?’ Verlassen von allen, die Mich liebten. Mein Blick fiel auf Meine Mutter. Ich schaute auf Sie und Unsere Herzen sprachen. ‚Ich übergebe Dir Meine geliebten Kinder, damit sie auch Deine Kinder seien; Du sollst ihre Mutter sein.’ Alles ging zu Ende; die Erlösung war nahe. Ich sah die Himmel offen und jeder Engel stand aufrecht da, alle schweigend. ‚Mein Vater, in Deine Hände empfehle Ich Meinen Geist. Jetzt bin Ich bei Dir.“
Ich, Jesus Christus, habe dir Meinen Todeskampf diktiert. Trage1 Mein Kreuz, Vassula, trage es für Mich. (…) denn Ich liebe dich, Tochter.“ (9. November 1986)
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Die Glorreichen Geheimnisse
1. Die Auferstehung Jesu (Mt 28, 1-15 ; Mk 16, 1-18 ; Lk 24, 1-12 ; Joh 20, 1-28)
„Du Herr aller Herren, Salbung unserer Seele, dreimal heiliges Licht, durch Deine Auferstehung hast Du, als Du auf Erden warst, Deinen heiligen Leib vergöttlicht, indem Du Ihn geistlich und unverweslich gemacht hast. Du hast alle materiellen Dinge der Erde überwunden. Du hast über den Tod triumphiert. Du hast eine Offenbarung(1) für alle Ewigkeit geschaffen. Liebhaber der Menschheit, Du bist der lebendige Gott. Du gabst uns Deine Braut(2), in welcher die Wahrheit aufrecht erhalten und sicher bewahrt wurde. O Du dreimal heiliges Licht, Du wurdest sichtbar im Fleisch, um uns den Vater zu zeigen; den Vater, der in Dir ist und in Dem Du bist.“ (31.12.2000)
1 Die Heilige Schrift
2 Die Kirche
2. Die Himmelfahrt Jesu (Lk 24, 39-53 ; Mk 16, 19-20 ; Apg 1, 6-9)
„bleibe mir treu ergeben und ersehne alles, was Ich bin, um alles auszulöschen, was du bist. Vernichte alles, was du bist, indem du alles in dich aufnimmst, was Ich bin. Bete für die Bekehrung der Seelen, bete um Frieden, Liebe und Einheit. Denke daran: Meine Liebe ist unendlich, eine Liebe, die kein Mensch auf Erden völlig erfassen kann. Ich segne dich, wende dich Mir zu und preise Mich;“ (20.7.90)
3. Pfingsten – die Herabkunft des Heiligen Geistes (Apg 1, 14 – 2, 47)
„Mein Heiliger Geist hat euch wiederholt Worte gesagt, die süßer sind als Honig, ja sogar süßer als Honig ,der aus der Wabe tropft. Ich habe nie aufgehört, den ganzen Kosmos mit Wohlgeruch zu erfüllen, indem Ich Meine ganze Schöpfung salbe. Ich habe nie aufgehört, jedem zu erlauben, der Mich erkennen möchte, sich Mir zu nähern und aus Meinem Mund die Gnaden einzuatmen, die ihr benötigt, um eure Seele ruhig und gelassen und euer Herz fest eingepflanzt in Mir und Meinem Gebot zu bewahren. …wer anders als Mein Heiliger Geist könnte jeglicher Seele solch Ruhe und Freiheit schenken? Wer anders als Mein Wohlwollen und die unaussprechliche Herablassung Meiner Liebe könnte eure Seele ins Göttliche erheben?“ (7.8.02)
4. Die Aufnahme Mariens in den Himmel (Apg 2, 11)
„das Unbefleckte Herz Meiner Mutter ist mit Meinem vereint. Ich wünsche von jedem von euch, dass ihr Ihrem Unbefleckten Herzen die Verehrung entgegenbringt, die Es verdient. Du siehst, Tochter, wie Unsere Göttlichen Herzen mit Dornen bedeckt sind, die von Menschen stammen, die Uns nur Undank, Gotteslästerung und Lieblosigkeit entgegenbringen. Das ist die Gesamtheit ihrer Sünden. Vassula, Ich, der Ich das Wort bin, liebe und achte Sie. Ich wünsche, dass ihr euch Meiner Mutter nähert und Sie ehrt, wie Ich Sie ehre; Ich möchte, dass sich jedes Knie beugt, um Sie zu ehren. Ich wünsche von euch, dass ihr den Rosenkranz betet und eure Heilige Mutter grüßt. Ich möchte, dass ihr eure Sünden wiedergutmacht und Sie bittet, euch dies zu lehren.“ (25.1.88)
5. Die Krönung Mariens im Himmel (Apg 12, 1 )
„Sie ist die Königin des Himmels, Sie ist Meine Mutter und eure Mutter, die lieblichste der Frauen, schön wie der Himmel, strahlend wie Meine Herrlichkeit, einzig in Ihrer Vollkommenheit, die Wonne Meiner Seele. Sie ist die Frau mit den zwölf Sternen als Krone auf Ihrem Haupt, das Gefäß Meiner Herrlichkeit, ein Widerschein Meines Ewigen Lichtes. Sie ist Die, deren Gegenwart in Meinen Höfen alle anderen Himmelsbilder überstrahlt. Sie ist das Gefäß des Wahren Lichtes, Des Wortes, das Fleisch wurde und unter euch wohnte.“ (11.11.93)
„Schaut, Ich habe sie nicht nur zur Königin Meiner Engel und Meiner Geschöpfe bestimmt, sondern Ich habe sie beauftragt, Mein Thron zu sein.“(25.3.96)